Mittwoch, 6. Mai 2009

Freitag, 1. August 2008

El fin

Paso a paso me acerca a Alemania , mi hogar. El 23 de Septiempre me encuentran ahí.

Ya me alegro verles. Un abrazo
Quique

Donnerstag, 5. Juni 2008

Ahorita 3.Ausgabe steht zum Herunterladen bereit

Liebe Freunde, liebe Freundinnen,
die 3.Ausgabe unserer Freiwilligenzeitschrift steht zum Download bereit. Ich wünsche Euch allen viel Spass.

Hier klicken: http://www.amntena.de/news/newsansicht/article/22/14/

Herzliche Gruesse
Henrik

Mittwoch, 9. April 2008

Colectivo la esquina


Colectivo la esquina, heisst die Bibliothek in der Quinta Bella, der Población in der Schwester Karoline wohnt. Jeden Mittwoch arbeite ich dort um Jugendlichen bei ihren Hausaufgaben zu helfen und sie mit Büchermaterial zu versorgen.

Gemeinsam mit Chilenen und einer deutschen Freiwilligen versuchen wir die Bibliothek täglich von 17 - 19 Uhr zu öffnen. Mit einem Bestand von knapp 2200 Bücher hat die Bibliothek auch einige Computer mit denen man im Internet surfen kann.

Colectivo la esquina ist keine öffentlich staatliche Bibliothek sondern wurde von einem deutsch-chilenischem Pärchen ins Leben gerufen und finanziert sich durch Spenden aus der Schweiz.
Que se vayan bien. Un abrazo fuerte
Henrik

Samstag, 22. März 2008

Osterbotschaft

Liebe Freunde,
frohe Ostern.

“Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt.
Er hat mich gesandt, den Armen die gute Nachricht zu bringen,
den Gefangenen die Entlassung zu verkünden und den Blinden das Augenlicht zu geben,
die Unterdrückten zu befreien und ein Gnadenjahr des Herrn auszurufen.”
Lukas 4. 18-19

Freitag, 14. März 2008

¡Esta viviendo!






















Nach langer Zeit des Schweigens melde ich mich wieder zurück. Ja! Ich lebe noch!
Ich wünsche Euch allen ein glückliches neues Jahr 2008. Nachdem Besuch meiner Familie über die Weihnachtsfeiertage, die Ferien die ich mit Verena verbracht habe und die viele Arbeit für die Fundación hatte ich nie wirklich Zeit um meinen Blog zu aktualisieren.
Nun denn dafür jetzt etwas mehr. Anfangen möchte ich mit meinem Arbeitsplatzwechsel der sich Anfang Dezember ergeben hatte.
Nach vier Monaten in der Sala Cuna, mit den Kleinkindern, wollte ich ein wenig Abwechslung in den harten chilenischen Arbeitsalltag bringen. Mit einigen Bemühungen konnte ich dann in der Behindertenstätte der Fundacion arbeiten. Es war eine wundervolle Erfahrung die ich dort mit den Behinderten machen durfte. Zwischen 20 und 30 geistig und körperlich behinderte Frauen und Männer kommen unter der Woche in die Tagesstätte. Alle haben unterschiedliche Behinderungen und Talente. Dadurch dass ich während meiner Zeit im Kindergarten immer im Hogar gegessen habe waren die Berührungsängste mit den Behinderten gar nicht groß.
Nach drei Wochen harter aber unglaublich erfüllender Arbeit bin ich mit Verena in den Urlaub gefahren.
Von Punta Arenas, im Süden Chiles in Patagonien, haben wir es bis nach San Pedro de Atacama, im Norden an der Grenze zu Bolivien und Argentinien, geschafft, . Die Atacama Wüste ist die trockenste Wüste der Welt und mit ihren Lagunen und Vulkanen wirklich ein sehenswertes Reiseziel in Südamerika.
Drei Wochen haben wir uns mit Rucksack und Zelt durch Chile geschlagen, sind durch Nationalparks gewandert und haben mit einem Pickup die Salzseen im Norden erkundet.

Im Februar waren alle Fundacion Einrichtungen geschlossen da in ganz Chile Sommerferien waren. Alle Mädchen haben sich auf nach Bolivien gemacht um dort in einem anderen Entwicklungsprojekt der Fundacion und Schwester Karoline bei Cochabamba mitzuhelfen. Wir sechs Zivis haben hier in der Población (Armenviertel) "Quinta Bella" eine "Colonia entredenida" veranstalltet. Zehn Tage konnten Kinder zwischen 5 und 13 Jahren an diesem "Feriencamp" teilnehmen. Neben sämtliche Ausflüge in beispielsweise das " Museo Interactivo de Santiago" eine Bergbesteigung und einem Schwimmbadbesuch hatten wir eine tolle Zeit mit den Jugendlichen in den Räumen der Gemeinde von Schwester Karoline.
Natürlich blieben Probleme nicht aus. 40 Kinder die normalerweise den ganzen Tag auf der Straße leben, um die sich sonst niemand kümmert, die keine Grenzen kennen, die ständig, passiv oder aktiv, in Kontakt mit Drogen sind.
Was macht man mit 2 Elfjährigen die zum ersten Mal aus ihrer Straße herausgekommen, und weil sie es nicht anders gewohnt sind, die Touristenläden oben auf dem "Cerro San Cristóbal" bestehlen. Eigentlich müsste man sie ausschließen war die Meinung unser 6 chilenischen Freunde die uns bei unserem Projekt freiwillig mitgeholfen haben. Wir Deutschen haben dieses Feriencamp jedoch genau für diese Kinder gemacht.

Jeder fleißige Arbeiter braucht seine Erholungsphasen. Also habe ich mich mit 2 Freunden auf nach Argentinien gemacht um uns Mendoza, Cordoba, Santa Fe, Iguazu (Argentinien), Iguazu (Brasil) und die unvorstellbar tolle Stadt Buenos Aires anzuschauen.

Jetzt im März sind alle Kindergärten wieder geöffnet, die Kinder stürmen jeden Morgen um 8:30 die Türen von Naciente bis Renca und wollen gepflegt und beschäftigt werden. Ich bin jetzt in der Gruppe mit den ältesten Kindern ( 4-6 Jahren). Erschreckend was diese Kindern zu berichten wissen. In der Kindergrippe konnte man immer nu erahnen wie sich wohl die Kinder fühlen die mit nur einem Jahr tagtäglich alleine gelassen werden.
Was soll ich machen wenn eine Sechsjährige schmutzig von oben bis unten, weil sie 10 Tage nicht mehr gewaschen wurde, da sitzt, nichts sagt und ihr einfach den ganzen Tag die Tränen die Bäckchen hinunterkullern und um 17:30 Uhr von ihren drogenabhängigen Mutter wieder abgeholt wird. Schrecklich allein ist dieses Mädchen.

"Leider" wird Chile nur noch als Schwellenland in den UN Statistiken aufgeführt und nicht mehr als Entwicklungsland. Somit werden so langsam alle Hilfen für Chile eingestellt. Klar ist Chile in einem wirtschaftlichen Aufschwung und als Tourist würde man die Schanden der reichen chilenischen Gesellschaft nicht sofort erkennen. Die Menschen in den Armenviertel haben ihren Lebensstil durch den Aufschwung auch verbessern können . Mit mehr Geld kommen jedoch auch mehr Drogen ins Land. Eltern und Großeltern die noch in dem "Entwicklungsland Chile" gelebt haben und den Absprung als Bürger einer aufstrebenden Industrienation nicht geschafft haben sind die größten Opfer dieses rein kapitalistischem System in Chile. Leiden müssen leider die Kinder.

Somit verbleibe ich für ein gerechteres Chile


euer Henrik
Hier der Link zur 2.Ausgabe der Ahorita "meiner" Zeitung http://www.amntena.de/news/newsansicht/article/21/14/

Donnerstag, 22. November 2007

Besuch der Großherzogin Maria Teresa von Luxemburg

Auf Einladung der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet befinden sich Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa von heute Donnerstag bis morgen Freitag auf offiziellem Staatsbesuch in Santiago de Chile. Drei Tage später reist das großherzogliche Paar dann weiter nach Brasilien, wo es vom 26. bis zum 29. November auf Einladung von Präsident Luiz Inacio Lula Da Silva auf Staatsvisite ist.

Die Visite des Staatschefs steht einerseits im Zeichen der Pflege und Instandhaltung der ausgezeichneten Verbindungen der beiden Länder mit Luxemburg, andererseits hat sie auch eine wirtschaftliche Dimension, anhand der die drei Staaten ihre vielfältigen Geschäftsverbindungen festigen und erweitern wollen.

Ein Besuch bei der Fondación Cristo Vive von Schwester Karolina, an der einige luxemburgische ONGs, u. a, "Bridderlech Deelen" und Ninos de la Tierra (vormals Chiles Kinder asbl), beteiligt sind, ein Abstecher zur Stiftung "Fondo Esperanza", Filiale der wichtigsten chilenischen ONG Hogar Christo in Santiago de Chile, aktiv im Bereich der Mikrokredite, aber auch wirtschaftliche Events zum Thema Mikrofinanzen, ein Finanzseminar , bei dem Wirtschaftsminister Jeannot Krecké das Großherzogtum wirtschaftspolitisch erläutern wird, eine Ansprache von Vizepremier- und Außenminister Jean Asselborn vor Studenten der Katholischen Universität von Santiago gehören zum Programm des Staatsbesuchs des großherzoglichen Paares in Chile.
(Quelle: saint-paul luxembourg)

Vielleicht hat jemand die Moeglichkeit am Freitag eine luxemburgische Zeitung zu kaufen, da die Herzogin auch in meiner Gruppe war und ich sie dort kennenlernen durfte.

Mit herzlichen Gruessen euer

Henrik